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	<title>Datenbanken Software eBooks Web CMS &#187; Installation</title>
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	<description>Christian Suschegg =&#62; Datenbank-Architekt * Software-Entwickler * E-Book-Autor * Web-Redakteur</description>
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		<title>Typo3 &#8211; Die Installation</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 15:48:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[ChriSu]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[CMS]]></category>
		<category><![CDATA[Installation]]></category>
		<category><![CDATA[MySQL-Server]]></category>
		<category><![CDATA[Typo3]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Entscheidung Im Zuge der Umstellung meiner Wanderseiten von ASP.NET auf PHP kapituliere ich jetzt endgültig vor einer Eigenprogrammierung. So viele Vorteile die auch bieten mag (die 70.000 HTML-Dateien meines Wandertouren-Albums waren im Nu übertragen und lauffähig) so gibt es bei dieser Masse an Daten natürlich auch jede Menge Problemchen im Detail. Vor allem bei [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Entscheidung</strong></p>
<p>Im Zuge der <strong>Umstellung</strong> meiner <a href="http://www.alpenyeti.at" target="_blank">Wanderseiten</a> von <strong>ASP.NET auf PHP</strong> kapituliere ich jetzt endgültig vor einer Eigenprogrammierung. So viele Vorteile die auch bieten mag (die 70.000 HTML-Dateien meines <a href="http://www.alpenyeti.at/tourenalbum.php" target="_blank">Wandertouren-Albums</a> waren im Nu übertragen und lauffähig) so gibt es bei dieser Masse an Daten natürlich auch jede Menge Problemchen im Detail. Vor allem bei erforderlichen Anpassungen abseits des Layouts (denn dieses hatte ich schon vor einigen Jahren auf <strong>CSS</strong> ausgelagert), die eine größere Anzahl von logisch zusammengehörigen Seiten betrifft.</p>
<p>Also keine Eigenprogrammierung mehr, was das grundsätzliche Framework betrifft. Für individuelle Funktionalitäten wie die Tourenstatistiken wird diese natürlich immer erforderlich bleiben. Das heißt mit anderen Worten, so wie bei diesem Blog mit WordPress werde ich also auch für mein <strong>Wander-Portal</strong> nun auf Standard-Software von der Stange zurückgreifen.</p>
<p>Und bei dieser Masse an Daten, die sich in mittlerweile <a href="http://www.alpenyeti.at/wanderblog/2010/04/12/geburtstag-6-jahre-alpenyeti/" target="_blank">6 Jahren</a> angesammelt haben, sollte es dieses Mal schon was &#8222;Gescheites&#8220; sein: Skalierbarkeit und Zukunftssicherheit sind die Schlagwörter. Noch einmal tue ich mir so einen Aufwand sicher nicht mehr an (behaupte ich heute zumindest ;-)).</p>
<p>Würde ich noch bei ASP.NET bleiben hätte ich mich wohl für <strong>DotNetNuke</strong> entschieden (gelegentlich hatte ich es ja getestet). Da ich mich nun aber einmal für PHP entschieden habe, mußte eine Entscheidung zwischen <strong>Joomla!</strong> und <strong>Typo3</strong> fallen.</p>
<p>Nach dem Motto &#8222;Wenn schon denn schon&#8220; und &#8222;Man gönnt sich ja sonst nichts&#8220;  habe ich mich nun für das zwar vergleichsweise sehr schwierig und aufwändig erlernbare, aber derzeit wohl verbreitetste und umfangreichste Open-Source-CMS entschieden: <strong>Typo3</strong> wird es werden.</p>
<p>Und da ich heute mit diesem System (abgesehen von einigen oberflächlichen Tests) bei Null beginne, möchte ich gleich von Anfang an meine eigene Dokumentation erstellen, so wie ich es im letzten Beitrag auch für die <a href="http://www.susss.at/2010/04/14/wordpress-die-installation/" target="_blank">WordPress-Installation</a> begonnen habe.</p>
<p>Und wie bei WordPress wollen wir uns auch bei Typo3 wieder die <strong>manuelle Installation</strong> auf einem lokalen Rechner fernab aller Software-Installationsroutinen eines Hosting-Providers ansehen.</p>
<p><strong>1.) Die Voraussetzungen &#8211; Komponenten</strong></p>
<p>Für den Betrieb von Typo3 benötigst Du folgende Komponenten:</p>
<p><em>a) Webserver</em></p>
<ul>
<li>Apache als Webserver</li>
<li>PHP</li>
<li>MySQL</li>
<li>FTP-Programm</li>
</ul>
<p>Falls Du diese Programme und Technologien noch nicht installiert hast (selbst wenn Du sie von Deinem Provider zur Verfügung gestellt bekommst, empfehle ich Dir auch eine lokale Installation auf Deinem Rechner) kannst Du sie kostenlos aus dem Internet downloaden. Hier habe ich mein <a href="http://www.apachefriends.org/de/xampp.html" target="_blank">XAMPP-Paket</a> herunter geladen.</p>
<p><em>b) Typo3</em></p>
<p>Das Typo3-Installationspaket gibt es auf <a href="http://typo3.org/download/packages/" target="_blank">http://typo3.org/download/packages/</a></p>
<p>Benötigt werden 2 Dateien, die es sowohl getrennt, als auch in einer einzigen ZIP-Datei verpackt gibt.</p>
<ul>
<li>Source</li>
<li>Dummy</li>
</ul>
<p>Ich habe mich gleich für die Downloaddatei entschieden, die beide Komponenten enthält. Die Datei liegt im gezippten Format vor und hatte beispielsweise bei der aktuellen Version 4.3.3 eine Größe von fast 13,5 MB. Die entpackten Dateien (in Summe 643 Verzeichnisse und 5.257 Dateien) werden später eine Größe von knapp 32 MB haben.</p>
<p><em>c) Tools</em></p>
<p>Entpack-Programm zum Entzippen der Typo3-Dateien.</p>
<p><strong>2.) Der Webserver</strong></p>
<p>Ich gehe hier davon aus, dass der Webserver bereits installiert ist und läuft.</p>
<p>Da ich mein XAMPP-Paket auf einem Windows-Rechner betreibe, hatte ich zunächst Probleme, weil ich standardmäßig den <strong>Internet-Information-Server</strong> IIS aktiviert hatte und bei Aufruf von localhost erhielt ich deshalb zunächst nicht das gewünschte Ergebnis.</p>
<p><img src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/localhost_iis.jpg" alt="Standardmäßig war der Internet-Information-Server aktiviert" width="240" height="232" /></p>
<p>Also mußte ich erst einmal den IIS stoppen: Aufruf je nach Betriebssystem und Konfiguration.</p>
<p>Einstellungen =&gt; Systemsteuerung =&gt; Verwaltung =&gt; Internetinformationsdienste-Manager.</p>
<p>Rechte Maustaste auf den Rechner =&gt; Beenden</p>
<p>Danach Start des Apache-Webservers, der MySQL-Datenbank und des FTP-Dienstes FileZilla über das <strong>XAMPP Control Panel</strong>.</p>
<div>
<dl><img src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/xammp-control-panel.jpg" alt="XAMPP-Control-Panel" width="240" height="203" /> </dl>
<dl>XAMPP_Control-Panel</dl>
</div>
<p> Der Aufruf von <em>localhost</em> im Browser liefert jetzt gleich ein anderes (nämlich das gewünschte) Ergebnis.</p>
<p><img src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/localhost_apache.jpg" alt="Localhost unter Apache-Webserver" width="240" height="215" /></p>
<p><strong> </strong><strong>3.) Die Datenbank-Installation</strong></p>
<p>Die Datenbank-Installation bei Typo3 kann man wahlweise selbst vorab vornehmen oder der Installationsroutine überlassen. Wir entscheiden uns für zweiteres. </p>
<p>Da wir aber später die angelegte Datenbank untersuchen wollen, schauen wir uns jetzt schon vorab die Adminstration an.</p>
<p>Wenn Du im Webbrowser localhost aufrufst (vorausgesetzt es läuft der Apache-Webserver) hast Du links in der Menüleiste einen Abschnitt &#8222;Tools&#8220; und darunter das Programm <strong>phpMyAdmin</strong>.</p>
<div>
<dl><img src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/phpMyAdmin.jpg" alt="phpMyAdmin" width="240" height="209" /> </dl>
<dl>phpMyAdmin: Tool zum Verwalten von MySQL-Datenbanken</dl>
</div>
<p> (Benutzername und Passwort wurden bei der Installation von XAMPP festgelegt bzw. können vom externen Hosting-Provider bezogen werden).</p>
<p><strong>4.) Die Typo3-Installation</strong></p>
<p><em>a) Entpacken</em></p>
<p>Zunächst gilt es, die runtergeladene Typo3-Datei zu entzippen.</p>
<p>Danach haben wir folgende Verzeichnisstruktur vor uns:</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-81" src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/typo3_verzeichnisstruktur-203x300.jpg" alt="Typo3-Verzeichnisstruktur" width="203" height="300" /></p>
<p>7 Ordner und einige Dateien im Root-Verzeichnis.</p>
<p><em>b) Upload</em></p>
<p>Als nächstes werden diese Verzeichnisse und Dateien per FTP auf den Webserver upgeloadet. Da wir uns hier aber auf eine lokale Installation beschränken wollen, genügt es, die Dateien in das &#8222;XAMPP-Verzeichnis&#8220; zu kopieren, und zwar unter das Unterverzeichnis <strong>htdocs</strong> (wirklich herrlich einfach).</p>
<p><em>c) Installationsstart</em></p>
<p>Danach starten wir den eigentlichen Installationsvorgang, in dem wir im Browser unsere Typo3-Homepage aufrufen.</p>
<p>Also beispielsweise: <a href="http://localhost/typo3">http://<em>localhost/typo3</em></a>)</p>
<p>(Solltest Du die Typo3-Struktur direkt nach htdocs gespielt haben, würde der Aufruf folgendermaßen lauten: http://localhost).</p>
<p>Daraufhin erhalte ich zunächst einmal folgende Fehlermeldung:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-83" src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/typo3_fehlermeldung.jpg" alt="Typo3-Fehlermeldung bei der Installation" width="240" height="128" /></p>
<p>Also lege ich die benötigte Datei (ohne Inhalt) an:</p>
<p>typo3conf/<strong>ENABLE_INSTALL_TOOL</strong></p>
<p>Jetzt funktioniert es. Die standardmäßige Sicherheitswarnung sollte uns nicht weiter beunruhigen. Wir sollten sie uns aber merken, um später darauf reagieren zu können. Sie besagt nichts anderes, als dass Typo3 mit dem Standard-Passwort &#8222;joh316&#8243; betrieben wird.</p>
<p><a href="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/typo3_sicherheitswarnung.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-84" src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/typo3_sicherheitswarnung.jpg" alt="Typo3 Sicherheitswarnung" width="240" height="232" /></a></p>
<p>Wir klicken auf OK.</p>
<p>Folgende Maske wird geöffnet:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-86" src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/typo3_installationsmaske.jpg" alt="Typo3 Installationsmaske" width="240" height="146" /></p>
<p>Im 1. Schritt müssen wir hier die Zugangsdaten zu unserem <strong>MySQL-Server</strong> eingeben (entweder bei der XAMPP-Installation selbst festgelegt oder vom Hosting-Provider zugewiesen).</p>
<p>Im 2. Schritt haben wir die Option eine bestehende Datenbank auszuwählen oder eine neue Datenbank anzulegen. Ich entscheide mich für zweitere Möglichkeit.</p>
<p>Im 3. Schritt werden unsere Konfigurationseinstellungen noch einmal angezeigt und wir bestätigen durch Klick auf die Schaltfläche &#8222;Import database&#8220;.</p>
<p>Wenige Augenblicke später erscheint der Abschlußbildschirm mit der Auflistung der nächsten empfehlenswerten Schritte.</p>
<p><strong>5.) Datenbank-Hintergrund</strong></p>
<p>Obwohl es (vorerst) nicht so wichtig ist, wollen wir dennoch einen kurzen Blick auf die Datenbank werfen.</p>
<p>Welche <strong>Tabellen</strong> wurden durch die Installation im Hintergrund erstellt (in Summe 44 Stück):</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-87" src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/typo3_tabellen-119x300.jpg" alt="Typo3 Tabellen" width="119" height="300" /></p>
<p><strong>6.) Weitere Vorgangsweise</strong></p>
<p><em>a) Benutzersicht</em></p>
<p>Wir können das Frontend aufrufen: http://<em>localhost/typo3</em></p>
<p>Wir erhalten wieder einmal eine ganz &#8222;normale Standard-Fehlermeldung&#8220;, die damit zusammenhängt, dass Typo 3 im Gegensatz zu den meisten anderen CMS und auch im Gegensatz zu WordPress keine vorkonfigurierten Webseiten enthält.</p>
<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-89" src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/typo3_frontend_fehler.jpg" alt="Typo3 Frontend-Fehler" width="240" height="69" /></em></p>
<p><em>b) Administratorsicht</em></p>
<p>Wir können uns als in den Administrationsbereich einloggen. Dazu ergänzen wir den normalen Typo3-Aufruf durch den Pfad typo3 (in unserem Beispiel also zweimal typo3).</p>
<p><em><a href="http://localhost/typo3/typo3">http://<em>localhost/typo3/typo3</em></a></em></p>
<p><em><img class="alignnone size-full wp-image-90" src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/typo3_administrationsbereich.jpg" alt="Typo3 Administrator-Anmeldung" width="240" height="206" /></em></p>
<p>Die <strong>Zugangsdaten</strong> in der Voreinstellung lauten:</p>
<ul>
<li>Username: admin</li>
<li>Password: password</li>
</ul>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-91" src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/typo3_adminbereich.jpg" alt="Typo3 Administrationsbereich" width="240" height="149" /></p>
<p>Ein roter Kasten weist auf eine Sicherheitswarnung hin. Deshalb sollte man zunächst mit dem folgenden Schritt fortsetzen.</p>
<p><em>c) Typo3-Installations-Konfiguration</em></p>
<p>In das <strong>Install tools</strong> einloggen. Dies kann auch über das Administrationsbackend erfolgen &#8211; und zwar über das linke Menü &#8222;Admin Tools&#8220; =&gt; Install</p>
<p>Wir werden durch eine Warnung darauf aufmerksam gemacht, das Standard-Passwort zu ändern (lautet wie weiter oben beschrieben joh316).</p>
<p><strong>7.) Konfiguration</strong></p>
<p>Sow weit, so gut, Dein Typo3-CMS ist jetzt grundsätzlich lauffähig.</p>
<p>Bevor aber der Besucher eine Seite angezeigt bekommt sind nun einige Konfigurationsschritte erforderlich, die in einem späteren Artikel beschrieben werden.</p>
<p>Schöne Grüße &#8211; Christian</p>
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		</item>
		<item>
		<title>WordPress &#8211; Die Installation</title>
		<link>http://www.susss.at/2010/04/14/wordpress-die-installation/</link>
		<comments>http://www.susss.at/2010/04/14/wordpress-die-installation/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 13:16:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[ChriSu]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Wordpress]]></category>
		<category><![CDATA[Dateien]]></category>
		<category><![CDATA[Installation]]></category>
		<category><![CDATA[Komponenten]]></category>
		<category><![CDATA[Tabellen]]></category>
		<category><![CDATA[Verzeichnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Voraussetzungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich Euch gestern über meine &#8222;lustigen&#8220; Erfahrungen mit WordPress anläßlich meines Hosting-Provider-Wechsels berichtet habe, möchte ich heute auf den für mich &#8222;einfachsten&#8220; Punkt bei diesem Weblog-System eingehen: Die Installation. &#8222;Einfach&#8220; vor allem auch deshalb, weil meine Webhoster allesamt Software-Installationsroutinen bereitstellen, mit denen man eine Vielzahl von Webprogrammen automatisiert und ohne tiefere Kenntnisse installieren kann. [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich Euch gestern über meine &#8222;lustigen&#8220; Erfahrungen mit <strong>WordPress</strong> anläßlich meines <a href="http://www.susss.at/2010/04/13/wordpress-umzug-zu-neuem-hosting-provider/" target="_blank">Hosting-Provider-Wechsels</a> berichtet habe, möchte ich heute auf den für mich &#8222;einfachsten&#8220; Punkt bei diesem Weblog-System eingehen: Die <strong>Installation</strong>.</p>
<p>&#8222;Einfach&#8220; vor allem auch deshalb, weil meine Webhoster allesamt <strong>Software-Installationsroutinen</strong> bereitstellen, mit denen man eine Vielzahl von Webprogrammen automatisiert und ohne tiefere Kenntnisse installieren kann. Ein großer Vorteil, wenn man gleich mit den Inhalten loslegen möchte. Unter Umständen aber etwas tückisch, wenn einmal etwas nicht mehr &#8222;von der Stange&#8220; funktioniert oder eben Umzugsarbeiten anstehen.</p>
<p>Dann schadet es zumindest nicht, wenn man sich auch die <strong>manuelle Installation</strong> etwas näher ansieht, jenseits vom bloßen Installations-Mail, in welchem die Zugangs-Kennwörter übermittelt werden.</p>
<p>Wie so oft führen auch bei WordPress viele Wege nach Rom, nachfolgend beschränke ich mich aber auf eine &#8222;normale Standard-Installation auf einem lokalen Rechner&#8220;.</p>
<p><strong>1.) Die Voraussetzungen &#8211; Komponenten</strong></p>
<p>Für den Betrieb von WordPress benötigst Du folgende Komponenten:</p>
<p><em>a) Webserver</em></p>
<ul>
<li>Apache als Webserver</li>
<li>PHP</li>
<li>MySQL</li>
<li>FTP-Programm</li>
</ul>
<p>Falls Du diese Programme und Technologien noch nicht installiert hast (selbst wenn Du sie von Deinem Provider zur Verfügung gestellt bekommst, empfehle ich Dir auch eine lokale Installation auf Deinem Rechner) kannst Du sie kostenlos aus dem Internet downloaden. Hier habe ich mein <a href="http://www.apachefriends.org/de/xampp.html" target="_blank">XAMPP-Paket</a> herunter geladen.</p>
<p><em>b) WordPress</em></p>
<p>Das WordPress-Installationspaket samt umfangreicher Hilfestellung gibt es u.a. auf <a href="http://wordpress-deutschland.org/" target="_blank">http://wordpress-deutschland.org/</a></p>
<p>Ich habe mich gleich für die erweiterte deutschsprachige Version entschieden. Die Datei liegt im gezippten Format vor und hatte beispielsweise bei der aktuellen Version 2.9.2 eine Größe von knapp über 2,5 MB. Die entpackten Dateien (in Summe 82 Verzeichnisse und 763 Dateien) werden später eine Größe von knapp über 8 MB haben.</p>
<p><em>c) Tools</em></p>
<p>Entpack-Programm zum Entzippen der WordPress-Datei.</p>
<p><strong>2.) Der Webserver</strong></p>
<p>Ich gehe hier davon aus, dass der Webserver bereits installiert ist und läuft.</p>
<p>Da ich mein XAMPP-Paket auf einem Windows-Rechner betreibe, hatte ich zunächst Probleme, weil ich standardmäßig den <strong>Internet-Information-Server</strong> IIS aktiviert hatte und bei Aufruf von localhost erhielt ich deshalb zunächst nicht das gewünschte Ergebnis.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-31" src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/localhost_iis.jpg" alt="Standardmäßig war der Internet-Information-Server aktiviert" width="240" height="232" /></p>
<p>Also mußte ich erst einmal den IIS stoppen: Aufruf je nach Betriebssystem und Konfiguration.</p>
<p>Einstellungen =&gt; Systemsteuerung =&gt; Verwaltung =&gt; Internetinformationsdienste-Manager.</p>
<p>Rechte Maustaste auf den Rechner =&gt; Beenden</p>
<p>Danach Start des Apache-Webservers, der MySQL-Datenbank und des FTP-Dienstes FileZilla über das <strong>XAMPP Control Panel</strong>.</p>
<div id="attachment_33" style="width: 250px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-33 " src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/xammp-control-panel.jpg" alt="XAMPP-Control-Panel" width="240" height="203" /><p class="wp-caption-text">XAMPP_Control-Panel</p></div>
<p>Der Aufruf von <em>localhost</em> im Browser liefert jetzt gleich ein anderes (nämlich das gewünschte) Ergebnis.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-35" src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/localhost_apache.jpg" alt="Localhost unter Apache-Webserver" width="240" height="215" /></p>
<p><strong> </strong><strong>3.) Die Datenbank-Installation</strong></p>
<p>Wenn Du im Webbrowser localhost aufrufst (vorausgesetzt es läuft der Apache-Webserver) hast Du links in der Menüleiste einen Abschnitt &#8222;Tools&#8220; und darunter das Programm <strong>phpMyAdmin</strong>.</p>
<div id="attachment_51" style="width: 250px" class="wp-caption alignnone"><img class="size-full wp-image-51" src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/phpMyAdmin.jpg" alt="phpMyAdmin" width="240" height="209" /><p class="wp-caption-text">phpMyAdmin: Tool zum Verwalten von MySQL-Datenbanken</p></div>
<p>(Benutzername und Passwort wurden bei der Installation von XAMPP festgelegt bzw. können vom externen Hosting-Provider bezogen werden).</p>
<p>Anlegen einer neuen MySQL-Datenbank:</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-52" src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/sql-datenbank-anlegen-300x61.jpg" alt="MySQL-Datenbank anlegen" width="300" height="61" /></p>
<p><strong>4.) Die WordPress-Installation</strong></p>
<p><em>a) Entpacken</em></p>
<p>Zunächst gilt es, die runtergeladene WordPress-Datei zu entzippen.</p>
<p>Danach haben wir folgende Verzeichnisstruktur vor uns:</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-46" src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/verzeichnisstruktur-144x300.jpg" alt="Wordpress-Verzeichnisstruktur" width="144" height="300" /></p>
<p>3 Ordner und eine Reihe von Dateien im Root-Verzeichnis.</p>
<p><em>b) Konfigurationsdatei</em></p>
<p>Im nächsten Schritt müssen wir die Konfigurationsdatei erstellen. Dazu kopieren wir die im WordPress-Root-Verzeichnis liegende Beispieldatei wp-config-sample.php auf den Namen <strong>wp-config.php</strong> und öffnen sie mit einem einfachen Texteditor wie Notepad (kein Textverarbeitungsprogramm wie Word verwenden, da hier Steuerzeichen eingefügt werden könnten).</p>
<p><a href="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/wp-config.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-56" src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/wp-config.jpg" alt="WP-Config" width="240" height="119" /></a></p>
<p>Hier ersetzen wir die Dummy-Einträge durch unsere eigenen Angaben für folgende Datenbank-Zugangswerte:</p>
<ul>
<li>Datenbankname</li>
<li>Datenbank-Benutzer</li>
<li>Benutzer-Passwort</li>
</ul>
<p><em>c) Upload</em></p>
<p>Als nächstes werden diese Verzeichnisse und Dateien per FTP auf den Webserver upgeloadet. Da wir uns hier aber auf eine lokale Installation beschränken wollen, genügt es, die Dateien in das &#8222;XAMPP-Verzeichnis&#8220; zu kopieren, und zwar unter das Unterverzeichnis <strong>htdocs</strong> (wirklich herrlich einfach).</p>
<p><em>d) Installationsstart</em></p>
<p>Danach starten wir den eigentlichen Installationsvorgang, in dem wir im Browser die Datei <strong>install.php</strong> aufrufen.</p>
<p>Diese befindet sich ausgehend von &#8222;WordPress-Root&#8220; im Verzeichnis wp-admin.</p>
<p>Also beispielsweise: http://<em>localhost/wordpress/wp-admin/install.php)</em></p>
<p>(Solltest Du die WordPress-Struktur direkt nach htdocs gespielt haben, würde der Aufruf folgendermaßen lauten: http://localhost/wp-admin/install.php).</p>
<p>Folgende Maske wird geöffnet:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-58" src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/installationsstartbild.jpg" alt="Wordpress Installations-Fenster" width="240" height="182" /></p>
<p>Der Blogtitel kann später jederzeit geändert werden, ist also derzeit nicht so wichtig. Wichtig hingegen ist die E-Mail-Adresse, da dorthin die Zugangsdaten versendet werden. Sie werden aber auch bei der abschließenden Erfolgsseite (Siehe weiter hinten) auch am Bildschirm angezeigt.</p>
<p>Das abschließende Kästchen &#8222;<em>Blog in Suchmaschinen bekannt machen</em>&#8220; wählen wir für die Test-Installation nicht aus.</p>
<p>Nach wenigen Augenblicken erscheint bereits (hoffentlich) die Erfolgsmeldung: Notiere Dir die <strong>Zugangsdaten</strong> zum Blog (User admin und Zufallspasswort).</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-59" src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/erfolgsmeldung.jpg" alt="Wordpress - Installations-Erfolgsmeldung" width="240" height="127" /></p>
<p>Klicke auf die Schaltfläche &#8222;Anmelden&#8220;, gib die zuvor notierten Zugangsdaten ein und schon befindest Du Dich im <strong>Administrationsbereich</strong> von WordPress.</p>
<p>Oben erscheint in roter Warnfarbe die Empfehlung, das Passwort zu verändern, was wir auch sofort machen wollen.</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-60" src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/passwortwarnung-300x29.jpg" alt="Wordpress-Passwort-Warnung" width="300" height="29" /></p>
<p><strong>5.) Datenbank-Hintergrund</strong></p>
<p>Obwohl es (vorerst) nicht so wichtig ist, wollen wir dennoch einen kurzen Blick auf die Datenbank werfen.</p>
<p>Welche <strong>Tabellen</strong> wurden durch die Installation im Hintergrund erstellt:</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-73" src="http://www.susss.at/wp-content/uploads/2010/04/tabellen-191x300.jpg" alt="Wordpress-Tabellen" width="191" height="300" /></p>
<p><strong>6.) Einloggen</strong></p>
<p><em>a) Administrationsbereich</em></p>
<p>In den Administrationsbereich kannst Du auch später jederzeit gelangen, indem Du an die WordPress-Adesse wp-admin anhängst: http://<em>localhost/wordpress/wp-admin</em></p>
<p><em>b) Benutzersicht</em></p>
<p>Der &#8222;normale&#8220; Internet-Besucher ruft den WordPress-Pfad auf (also z.B. http://<em>localhost/wordpress)</em></p>
<p><strong>7.) Bloggen</strong></p>
<p>Glückwunsch !</p>
<p>Dem Verbreiten Deiner geistigen Ergüsse in Form eines Weblogs steht nun nichts mehr im Wege.</p>
<p>Ich wünsche Dir viele gute Ideen und zahlreiche Leser.</p>
<p>Schöne Grüße &#8211; Christian</p>
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